Die Entwicklung des Hundes

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass ein Hundebaby (wie ein Menschenbaby) schon im Mutterleib durch die Gefühlswelt der Mutter beeinflusst wird. Des Weiteren spielt auch eine wichtige Rolle, an welcher Stelle der Fötus im Mutterleib gelegen hat und welches Geschwisterchen neben ihm lag. Auch der Verlauf der Geburt ist natürlich ein wichtiger Aspekt, da auch dieser bei jedem Fötus anders ablaufen kann.

 

Phasen und die Zeiten, die ein Welpe bis zur Pubertät durchläuft:

- vegetative oder neonatale Phase ( 1. und 2. Lebenswoche )

- Übergangsphase ( 23. - 20. Tag )

- Sozialisierungsphase ( 4. bis 12. Lebenswoche )

- juvenile Phase ( 3 bis 6 Monate )

- Prägungsphase ( hauptsächlich zwischen der 4. und 8. Lebenswoche, insgesamt aber von der 3. bis 20. Lebenswoche )

- Jugendphase ( 12. Lebenswoche bis zur 16. Lebenswoche )

- Rangordnungsphase ( 13. bis 16. Lebenswoche )

- Rudelordnungsphase ( ab dem 5 bis 6. Monat )

- Pubertätsphase ( ab dem 7. Monat )

 

Die Sozialisierungsphase steht für:

- Sozialisation mit anderen Tieren ( Kaninchen, Katzen, Pferde, Vögel etc. )

- Sozialisation mit fremden Menschen ( junge, alte Menschen, Menschen mit und ohne Behinderungen, Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe etc. )

- Sozialisation mit Artgenossen ( Erlernen zwischenhundlicher Kommunikation )

- Gewöhnung an Umweltreize wie Fahrradklingel, Sirene, Flugzeug, Knallgeräusche (Feuerwerk) sowie Gewöhnung an Menschenansammlungen, Verkehrsgetümmel usw.

All diese Dinge/Begebenheiten müssen in dieser kurzen Phase nach Möglichkeit kennengelernt werden, da dadurch Urängste abgebaut werden.